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Lloyd Cole: Anti-Depressant - Hilfe
hilfe

Lloyd Cole - Anti-Depressant

Cover von Anti-Depressant
Lloyd Cole
Anti-Depressant

Label Sanctuary
Erstveröffentlichung 29.09.2006
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 15,75 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

In den knapp 20 Jahren seiner Karriere hatte er immer mal einen kleineren Radio-Hit, aber zu grossem Ruhm reichten seine angenehmen aber zu unsensationellen Songs nie. Inzwischen hat Cole so einiges Ausprobiert, vor allem als er in die Staaten umsiedelte. Das experimentieren hat er jetzt wohl drangegeben, ist zurück im musikalischen Äquivalent zu Jeans und Pullover oder T-Shirt. Ein behutsam erzählender Songwriter ohne jeglichen Hang zu extremen, nicht einmal mit Hang zu ausuferndem herumgespiele auf seinen Instrumenten obwohl er es könnte wenn er wollte.
Sein Gesang klingt weich und angenehm, auch hier wieder. Mit federndem, akustischem Gitarrenspiel geschmückt, mit Streichern und/oder Piano gelegentlich verziert. Jeder Song schmeichelt und manche wie I Didn’t See It Coming schürfen auch tiefer, sind noch eindringlicher, auch der Opener The Young Idealists ist ein solcher.
Cole hat es in den Jahren mit Extravaganzen versucht, seine wahre Heimat liegt aber hier. Ein Geschichtenerzähler, der zarte Songs mit wohlklingender Stimme vorträgt. Es tut nur so ganz und gar nicht weh, fast zu schön und so normal. Nie grell und aufdringlich – sein Problem. Mit Superlativen und markanten Vergleichen kann er nicht protzen, das Album wird in keiner Liste unverzichtbarer Platten auftauchen, aber klammheimlich wird der eine oder andere es möglicherweise häufiger in den Player schieben als die besagten Alben von der Liste. Eben weil es so sympathisch ist und nichts fordert, nur gibt.
Schon deswegen ist es nicht belanglos, es ist Mitte, nicht im Sinne von mittelmässig, sondern im Sinne von Ausgeglichenheit und Einklang. Das Album kann man lieben lernen wie andere kleine Freuden des Alltags. Es ist tatsächlich Anti-Depressant. (ICC)
2006er in zurückhaltender meist weicher runder Instrumentierung, fast durchweg recht ruhig, dezent gehalten, auch seine sanfte poetische nach wie vor sehr schöne Stimme, oder die Rootselemente (ein wenig Folk, auch mal Country..). Relaxt und homogen ohne große Spitzen fließend, tuckernd, rhythmisch gar nicht mal unmodern, manchmal auch zart, leise. Nur die Streicher setzen ab und zu deutliche Akzente, treten heraus, sorgen für nur etwas opulentere leicht schwelgende Kläng

Review

und ein par Mal die akustische oder E-Gitarre (sehr feine slidende bis verwehte Sounds!), 1x in rockigerem Umfeld schärfer/singend. Piano und teils schwebende Keyboards bzw. E-Bow bleiben rein begleitend (soweit vorhanden). Apart und gut! Incl. Moby Grape-Cover. (dvd

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