Suche / Search

ON THE DEcKS
on the decks

 ON THE DEcKS 

Herbie Hancock: Possibilities - Hilfe
hilfe

Herbie Hancock - Possibilities

Cover von Possibilities
Herbie Hancock
Possibilities

Label
Erstveröffentlichung 01.10.2005
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Dieses Allstar-Aufgebot sprengt eindeutig den Rahmen einer kleinen Glitterhouse-Kritik. Aber Jazz-Wunder Herbie kann es sich halt leisten, Instrumentalisten wie Carlos Santana, Steve Jordan, Willie Weeks, Chester Thompson, Pino Palladino und den leibhaftigen Stevie Wonder ins Studio zu holen - und das waren erst ein paar der Instrumentalisten! Denn eigentlich geht es hier um weitgehend jazz-ferne Vocal-Nummern zwischen Soul, Latin und Blues, zu denen Herbie sein nach wie vor höchst lässiges Pianospiel erklingen lässt, wenn nicht gerade Carlos Santana mit seinen immergleichen Sounds alles überdudelt. Zählen wir also einige der Stimmen auf: Annie Lennox, Paul Simon, Sting, John Mayer, Angelique Kidjo und einige Latinos. Insgesamt ergibt das eine ziemlich wohltemperierte Musik, die niemandem weh tun will. Dabei ist Hancocks Piano durchgehend hörenswert, vielleicht gerade weil er sich sehr zurücknimmt und zumeist nur einige jazzige Harmonien einwebt. Zwei herausragende Nummern gibt es dennoch: zum einen erweist sich Christina Aguilera mit einer siebenminütigen Latenight-Jazz-Ballade aus der Feder von Leon Russell erneut als große Sängerin, aber noch besser ist wie erwartet Joss Stone im Duett mit Jonny Lang, die gemeinsam aus dem lauen U2-Song „When Love Comes To Town“ einen neunminutigen, wunderbar deepen und höchst hypnotischen Blues zaubern, der den etwas mediokren Gesamteindruck des Albums dann doch wieder verscheuchen kann. (Joe Whirlypop)

noch mehr von Herbie Hancock