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Shannon McNally: Geronimo - Hilfe
hilfe

Shannon McNally - Geronimo

Cover von Geronimo
Shannon McNally
Geronimo

Label
Erstveröffentlichung 01.07.2005
Format CD
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Eingefleischte Neal Casal Fans werden die Dame noch von der (frisch wiederveröffentlichten) Ran On Pure Lightning Ep kennen und in freudiger Erinnerung haben. Ihr Debüt-Album Jukebox Sparrows verschwand erstmal in den Archiven, wurde 2002 dann doch noch veröffentlicht und ist mittlerweile vergriffen. Da kündigte sich schon Grosses an, obwohl das Label sie in Richtung Mainstream trimmen wollte, was bei dem Aussehen vielleicht tatsächlich ein naheliegender Gedanke wäre.
Nun legt die mittlerweile in New Orleans lebende New Yorkerin ihr aktuelles Album vor, das Charlie Sexton sowohl sauber als auch erdig in Szene setzte. Viele akustische Gitarren, Standbass, Pedal Steel, Hammond B3 und ähnlich heiß geliebte Instrumente bestimmen das Klangbild, das den altegdienten Hörer immer wieder in die Welt zwischen The Band und Little Feat führt. Sehr variabel sind auch die Songs, immer wieder wechseln sich knackige Rocker mit tief gehende Midtempo-Nummern ab, alles gewürzt mit ein paar todtraurigen, teilweise sehr traditionell daherherkommenden Balladen. Stimmlich liegt sie irgendwo zwischen Gillian Welch (dieser metallische Ton), dem Timbre von Stevie Nicks und manchmal auch Aimee Mann. Ein rundum gelunges Country-/Roots-Rock-Album und absolut positive Überraschung. (rh)

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