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Ry Cooder: Chavez Ravine - Hilfe
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Ry Cooder - Chavez Ravine

Cover von Chavez Ravine
Ry Cooder
Chavez Ravine

Label
Erstveröffentlichung 01.06.2005
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 17,50 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Da wo jetzt die Dodgers Football spielen, stand in L.A. bis in die fünfziger Jahre ein ganzes Latino-Quartier mit pulsierender Subkultur.
Daran erinnert Ry Cooder, der das Viertel mit Musik noch einmal wiedererstehen lässt und sogar imaginiert, was es hätte Sein und Bleiben können und wie es sich entwickelt hätte. Es gibt sicher verkehrteres, was ein, der Jugend entronnener Rockmusiker treiben kann. Cooder verschwendet sein Talent nicht in richtungslosen Dudelwerken nur weil er nicht aufhören kann. Er nutzt den Freiraum, den er sich mit dem Erfolg seines Buena Vista Erfolges verschafft hat.
Das Rezept ist sehr ähnlich, aber nicht identisch. Die Musik des Viertels, die Songs der Bewohner – hier meist von und mit ihnen selbst noch einmal dargeboten – mischen Tradition und Großstadtgefühl, Latino-Lebensfreude und Ghetto-Traurigkeit. Dafür steht einer der stärksten Songs des Albums – Muy Fifì – von der Chàvez Ravine Ureinwohnerin Ersi Arvizu gesungen, mit unglaublich animierendem Rhythmus und von Cooders Gitarre brilliant umtänzelt.
Die vielen Nuancen zwischen Tradition und (damaliger) Moderne machen einen erneuten Rückfall in Latino-Liebe – auch für all die ungeübten Temporär-Fans zu einem reinen Vergnügen. Allen Kommerzialisierungsversuchen zum Trotz. Cooder übt Sozialkritik in Musik Von solchen Denkzetteln können auch Amerikaner eigentlich nicht genug kriegen. Zumal diese mit soviel Liebe und Akribie von Cooder, seiner Band und den Originalen der Zeit umgesetzt wird, daß es sowieso jenseits aller Kritik ist. Dazu kommt die CD im Pappschuber, mit extradickem Booklet, voll mit Fotos und Informationen. (ICC)

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Foto von Showtime

Ry Cooder

CD Showtime
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