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M. Ward: Transfiguration Of Vincent - Hilfe
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M. Ward - Transfiguration Of Vincent

Cover von Transfiguration Of Vincent
M. Ward
Transfiguration Of Vincent

Label Matador
Erstveröffentlichung 01.03.2003
Format CD
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Der amerikanische Songwriter ist nun in Europa bei Matador gelandet und beweist mit diesem kleinen Wunderwerk einmal mehr, dass er zur ersten Liga der Songwriter gehört. Mit einem guten Gespür für das Detail arrangiert er seine tief in Folk und Blues verwurzelten Songs, die aber auch gerne mal mit Pop und gar Rockabilly flirten dürfen. Dabei verbreitet er eine melancholische Grundstimmung, die manchmal an die sentimentalen, frühen Tom Waits Songs erinnert, an die melodiöse Seite von Sparklehorse oder an die ruhigen Grandaddy (deren Jason Lytle hier einige Fieldrecordings beisteuert). Sein Mentor Howe Gelb wird auch immer wieder gerne erwähnt und auch M. Ward erlaubt sich hier und da einige experimentellere Wagnisse, findet aber vor der finalen Zerfaserung immer wieder in den Song zurück. Die eingestreuten Gitarreninstrumentals kann man dabei ruhigen Gewissens als eine Hommage an den von ihm sehr verehrten John Fahey sehen.
Musikalisch unterstützt wird er von den Old Joe Clarks, einer Band mit ähnlicher Old Timey Americana Ausgangslage und eine Verbindung, die hier sowas von vorzüglich funktioniert.
Dass er am Ende Bowie´s “Let´s Dance” ohne Peinlichkeiten in einen Folk-Song verwandelt, das kann man nur als Sieg auf der ganzen Linie werten. (rh)

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