Suche / Search

ON THE DEcKS
on the decks

 ON THE DEcKS 

Coathangers: Nosebleed Weekend - Hilfe
hilfe

Coathangers - Nosebleed Weekend

Cover von Nosebleed Weekend
Coathangers
Nosebleed Weekend

Label Suicide Squeeze
Erstveröffentlichung 15.04.2016
Format LP (+Downl
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 24,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Drei US-Girls spielen Garagen-Punk mit Pop-Appeal: The Coathangers kommen aus Atlanta und sind seit auch schon zehn Jahren zusammen, auf ihrem fünften Album spielen sie unkomplizierten Gitarrenrock im nicht allzu garagigen Format. In der Tradition von britischen Kolleginnen wie den Headcoatees, tendenziell aber etwas üppiger produziert. Denn erstmals nahm man außerhalb der Heimat mit einem externen Producer in Hollywood auf, und jener Nic Jodoin (Black Rebel Motorcycle Club, Night Beats) liefert hier einen sehr guten Job ab. Mit knackigen Gitarren, aber dennoch schlank im Sound, klassisches Power-Trio eben. Hauptsängerin Julia Kugelüberzeugt mit einem dunkel-herben Organ von markanter Coolness (Richtung Rachel Nagy von Detroit Cobras). Zwischendurch gibt es auch die eine oder andere überdrehte bis schrille Girl-Pop-Nummer im Stil von We’ve Got A Fuzzbox, durchaus mit postmodernem New Wave-Feeling, oder gleich a la The 5,6,7,8s. Am besten sind aber die gradlinigen Post Wave-Songs wie „Burn Me“ mit Disco-Hi-Hat und deutlichem ESG-Vibe. Das macht das Album eben ein gutes Stück abwechslungsreicher als viele – bei aller Sympathie – doch etwas gleichförmige Alben aus dem Garage-Girl-Sektor. (Joe Whirlypop)

noch mehr von Coathangers