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Blackberries: Disturbia - Hilfe
hilfe

Blackberries - Disturbia

Cover von Disturbia
Blackberries
Disturbia

Label Unique Records
Erstveröffentlichung 23.11.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Schon der 2016er Vorgänger „Greenwich Mean Time“ war ein gelungenes Psych-Werk zwischen Byrds und Jason Molina, Pink Floyd und Allah-Las, Space-, Art und ein bisschen Progrock. Das neue Album setzt das hohe Qualitätsniveau fort, kommt mir insgesamt ein wenig keyboardlastiger vor, was den Gesamteindruck aber keinesfalls schmälert. Auch Blackberries spielen einen eher soften Spacerock, der auf stumpfe Beats und harte Riffs verzichtet. Da schwebt viel Late-Sixties-Vibe im Sound, aber auch 80er-Bands wie The Church und Slowdive haben Spuren hinterlassen, auch ein bisschen Kraut-Einfluss ist spürbar. Der gewollt schlaffe Gesang ist meist mehrstimmig und ein wenig verhallt, unaufdringlich und ein bisschen westcoastmäßig. Oft haben die Songs in der Mitte ein Break, nach dem dann die Gitarre zu spacigen Höhenflügen ansetzt. Nicht heavy oder aufdringlich, sondern sanft plinkernd, schwebend, luftig. Die Songs sind oft nur mittelschnell, haben auch dadurch nur wenig mit herkömmlichem Spacerock alter Schule zu tun. Ein elastischer, mit Plektrum gespielter E-Bass sorgt durchgängig für subtilen Drive, Gitarre und Keyboards (gerne E-Piano und Orgel) harmonieren auf ausgewogene Weise. Das funktioniert hervorragend, ich muss die Band unbedingt mal live sehen. Das dritte Blackberries-Album wurde in Texas aufgenommen und entspricht auch sonst rundum internationalen Genre-Standards. (Joe Whirlypop)

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