Bröselmaschine: It Was 50 Years Ago Today - Hilfe
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Bröselmaschine - It Was 50 Years Ago Today

Cover von It Was 50 Years Ago Today
Bröselmaschine
It Was 50 Years Ago Today

Label MIG (Made In Germany)
Erstveröffentlichung 09.11.2018
Format 5-CD+2-DVD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 39,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Beeindruckende Krautrock-Geschichtsstunde(n), vom MIG-Label in reich bestückte Form gebracht und von einem 48-Seiten-Booklet begleitet. Die klangvolle Geschichte der Band um Sitarist/Gitarrist Peter Bursch (der ganzen Generationen von hiesigen Musikanten die Saitentöne lehrte) wird hier anhand der vier Studioalben (1971, 1972, 1977 und 1984) und einem Live-Mitschnitt vom Herzberg-Festival 2006 lückenlos erzählt, als auch optisch ergänzendes Beiwerk gibt es die Herzberg-Aufnahme und einen 2005er Rockpalast-Auftritt in Film-Form auf den beigefügten DVDs.


Respekt, so feiert man einen 50. Geburtstag. Zum Fünfzigsten der nach wie aktiven Deutschrock-Legende Bröselmaschine erscheint dieses digitale Kraftpaket mit fünf CDs und zwei DVDs, begleitet von einem 48-Seiten-Booklet mit ausführlichen Linernotes und vielen Fotos. Hier werden die vier klassischen Studioalben „Bröselmaschine“ (1971),  „Peter Bursch & die Bröselmaschine“ (1972),  „I Feel Fine“ (1977) (mit zwei Bonus-Tracks) und „Graublau“ (1984) mit einem einem 80-minütigen Live-Mitschnitt vom 2006er Burg Herzberg-Festival zusammengefasst. Dieses Konzert gibt es dazu auch auf DVD, wie auch „Live At Rockpalast 2005“. Das volle Programm also zum Jubiläum einer der vielleicht nicht erfolgreichsten, aber doch eiflussreichsten und auch international renommierten deutschen Bands. Das Genre der Duisburger ist vor allem in den frühen Jahren fast klassischer Folkrock nach britischem Vorbild (Pentangle, Fairport Convention, Steeleye Span), milde bekifft und mit Föten und Percussion illustriert, später dann zunehmend krautig, rockig und psychedelisch letztlich immer weniger im Hippie-Sound verwurzelt. So fiel vor allem das 84er-Album „Graublau“ deutlich moderner aus. Geprägt von der außergewöhnlichen, eleganten Gitarre (gerne auch Sitar!) von Peter Bursch, der später als Herausgeber seiner Gitarrenlehrbücher enormen Einfluss auf folgende Musiker-Generationen hatte. Zu den wechselnden Besetzungen gehörte einst übrigens auch ein Orgelspieler namens Helge Schneider. Die Originalbänder wurden soundtechnisch dezent aufgefrischt und neu gemastert. Insgesamt ein rundum gelungenes Jubiläums-Boxset zu angemessenem Verlaufspreis. (Joe Whirlypop)

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