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John Mayall: Nobody Told Me - Hilfe
hilfe

John Mayall - Nobody Told Me

Cover von Nobody Told Me
John Mayall
Nobody Told Me

Label Forty Below
Erstveröffentlichung 22.02.2019
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Mit 85 scheint Blues-Legende John Mayall keinerlei, äh, Torschlusspanik zu verspüren. Er tourt putzmunter durch die Welt und haut beständig so gute neue Alben wie dieses hier raus. Wer jetzt behäbigen Altherren-Blues vermutet, liegt grundfalsch. Auch „Nobody Told Me“ ist fetter, satter, dynamischer und vitaler Bluesrock klassischer Machart, wie er ihn eben seit den späten 60er spielt. Vieles klingt auch nach den goldenen 70ern. Mayalls E-Piano und Hammond Orgel sind wie immer ein Genuss, sein Gesang noch immer kraftvoll, auch wenn der Zahn der Zeit den Stimmbändern ein wenig zugesetzt hat. Der Akzent des Albums liegt oft bei den Gitarren, die u.a. von gastierenden Saitenzauberern wie Joe Bonamassa, Alex Lifeson (Rush) und Steven Van Zandt bedient werden. Aber auch Promis wie Todd Rundgren mischen mit. Am besten gefällt mir der deftige Blues-Sound, wenn es bläserverstärkt in Richtung Soul und R&B geht. Die Songs sind Eigenkompositionen, stammen aber auch von Kollegen wie Gary Moore, Jeff Healey und Joe Bonamassa. Der britische Bluesrock-Altmeister ist also weiterhin im Flow und aktuell auch wieder auf Deutschlandtour. In dieser beeindruckenden Spätform ist ein Karriereende offenbar längst noch nicht absehbar. (Joe Whirlypop)

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