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Fantastic Negrito - Please Don't Be Dead

Cover von Please Don't Be Dead
Fantastic Negrito
Please Don't Be Dead

Label Cooking Vinyl
Erstveröffentlichung 15.06.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Fetter, bluesiger, funky Rock, ganz und gar bodenständig und oft sogar mit massiver Gospel-Grundierung kein Wunder, dass Fantastic Negrito ein musikalischer Kumpel unserer Lieblingsbriten um Michael Sheehy (Miraculous Mule) geworden ist. Negrito hat karibische und somalische Roots, wuchs mit 13 Geschwistern mit seiner Familie in Kalifornien auf. Nach einem schweren Autounfall begann er sich für die Wurzeln des Blues zu interessieren, was man auch auf seinem neuen Album deutlich hören kann. Sein Bluesrock verbindet Altes und Neues, Traditionelles und Genreübergreifendes. Sein Debütalbum „The Last Days Of Oakland“ startete dann 2016 richtig durch und brachte Xavier Dphrepaulezz (so sein bürgerlicher Name) gar einen Grammy für das beste zeitgenössische Bluesalbum ein. Nehmen wir meinen Lieblingssong „Bad Guy Necessity“, hier treffen ganz exakt “Miss You” von den Stones und “Come Together” von den Beatles zusammen, begleitet von einer fetten Hammond Orgel, gottesfürchtigen Chormietzen und der Gitarre von BB King (klingt jedenfalls exakt so). Grandios! In härteren Momenten kommen mir die Mules ebenso in den Sinn wie die jungen Black Keys. Fast durchgängig ist dieser Gospel-Vibe spürbar (Handclaps), aber auch Psychedelisches schleicht sich ein. So erinnert die messerscharfe Sologitarre an die besten Momente von Isaac Hayes' Psychedelic Soul-Phase. Bluesige Songs atmen dagegen den Geist der noch frischen Led Zeppelin, stampfende Grooves werden auch mal mit Native American-Chants versehen. Und es gibt sogar funky Rock-Gospel, Reminiszenzen an Dr. John und Anklänge an steinalte Field Hollers und den schleppenden Beat der Chaingangs aus dem amerikanischen Süden. Das Ganze aber nicht als Geschichtslektion inszeniert, sondern cool und dreckig im Sound. Und wie gesagt durchaus nicht unähnlich zu den Sheehys. (Joe Whirlypop)

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