Suche / Search

 


 

Keep an eye on...

GLITTERHOUSE

Layla Zoe: Breaking Free - Hilfe
hilfe

Layla Zoe - Breaking Free

Cover von Breaking Free
Layla Zoe
Breaking Free

Label Ruf
Erstveröffentlichung 26.02.2016
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Dass dieser stimmgewaltige Energie-Strahler besonders hell gleißt, wenn ihr der perfekt passende Saitenmann zur Seite spielt, wissen wir von den fulminanten Vorgänger-Werken der charismatischen Kanadierin. Dass es aber nicht unbedingt eines Freischladers bedarf, damit Layla voll Leidenschaft leuchten kann, zeigt ihr 2016er Kraftpaket (auf Ruf Records), denn in Jan Laacks hat sie einen geradezu genialen Gitarristen an ihrer Seite, der stil- und kraftvoll, wendig und variantenreich, beweglich und begnadet die mitreissende Stimme stets ins rechte Licht rückt, sie in immer neue Rollen schlüpfen lässt und ihr ein Saitenlager bereitet, in dem sie sich hör- und spürbar wohlfühlend auslebt und –tobt. Selten in balladesk-akustischem Umfeld (aber auch dort ungemein bewegend, mal gospel-beglänzt zum Klavier, mal Folk-Wurzel-nah zur A-Gitarre), zumeist in stromgeladenen, deftig-dreckig verzerrten Song-Rahmen, läuft Layla in zehn Eigen-Co-Kompositionen (und dem Wild Horses der Stones) zu immer neuen Höchstformen auf, ruft Janis Joplin und Robert Plant ins Gedächtnis, überflügelt gar die verehrte Beth Hart und zeigt nebenbei Pink, wie man mit einer solchen vokalen Gottesgabe den wahren Blues zelebriert. Um sie herum erschafft die kraftstrotzende Kapelle aus Laacks, Gregor Sonneberg (Bass, Orgel, Keyboards) und Hardy Fischötter (als Best-Besetzung in der Rolle des J. Bonham sr.) ein vielfarbiges, gitarrengeprägtes Volumen-Wunderland, dass zu enge Blues-Bedingungen erfolgreich sprengt, und nacheinander, manchmal gar gleichzeitig große Namen am inneren Ohr vorbeiziehen lässt - Hendrix’ Stratocaster heult den Himmel an, Gary Moore bespielt Pariser Gehwege, Santanas Saiten singen durch die Rillen, Robert Cray lieb-blauäugelt mit Soul und Funk, Peter Green feiert den reinen Blues und Led Zeppelin’s herrliche Härte verströmt einen Hauch von Kashmir. Und all diese Kraft und Fülle wird geeint und gesegnet durch eine Stimme, die in einem atomisierenden Atemzug Mauern niederreißt und die Seele salbt. Ihr Meisterstück. (cpa)

noch mehr von Layla Zoe