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Grateful Dead: Anthem Of The Sun (50th Anniversary DeLuxe Edition) - Hilfe
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Grateful Dead - Anthem Of The Sun (50th Anniversary DeLuxe Edition)

Cover von Anthem Of The Sun (50th Anniversary DeLuxe Edition)
Grateful Dead
Anthem Of The Sun (50th Anniversary DeLuxe Edition)

Label Grateful Dead Records
Erstveröffentlichung 12.07.2018
Format 2-CD
Leider nicht verfügbar.
Rezension

18er Spezial-Reissue ihres (´68er) frühen Top-Werkes, das erstmals ihre wahren Qualitäten offenbart, die Studiomöglichkeiten ausschöpft und zugleich Live-Parts bruchlos integriert. Remastered, als Bonus der ´71er (von Phil Lesh überwachte) Remix des kompletten Albums (der ab 1972 in den USA auf den LPs zu hören war; CD-Reissues verwendeten die originale Version): Erheblich verändert, nicht nur Sound-Details und Effekte kleinerer Art, teils extreme Unterschiede in der Hervorhebung fast aller Instrumente (sogar des Gesangs), die Drums z.B. klingen nun partiell weitaus dunkler/dumpfer bzw. runtergemixt, der Bass stärker, manches verschwindet fast (in der einen oder anderen Fassung) im Mix (Orgel z.B.), das ganze Klangbild differiert. Sogar einige Live-Schnipsel wurden ersetzt, mal das Stereobild verändert. 5 Tracks (4 lange, 7-11 Min.): The Other One als Medley, noch kürzer, kompakter, präziser als später live, z.T. rhythmisch zwingend, z.T. poetisch, z.T. psychedelisch aufgeladen bis avantgardistisch (!) und effektreich, oft kraftvoll. New Potato Cabosse, sehr verspielt, Psyche, Acid-Jam-Rock, kurz fast sakral bzw. dezente Prog-Anleihen, viel feine Harmony Vocals. Alligator, erst Gimmicks, Fuzz und Überraschungen, dann 7 Min. eine rollende Groove-Jam-Maschine. Caution, loser frei(sinnig)er (Avant-) Jam (im 71er Mix kurz etwas spooky oder verstärkt noisig). Und das kurze Born Cross-eyed, ebenfalls reichlich Harmony-Gesang, ideenreich-origineller Psyche. Ein bestechendes Album, und ihr experimentellstes! CD 2: Noch ein Bonus, unveröffentl. 55 Min. live 22.10 Winterland/Frisco. Mit Morning Dew (kraftvoller als später), New Potato C. (psychedelisch mit Power und hoher Dichte, Orgel teils prominent, superb!), It Hurts Me Too (solider emotional gesungener Blues), Cold Rain And Snow sowie Beat It On… (treibend und kompakt), Turn On Your Lovelight (incl. langem rotierendem/straightem schnellfingrigem Top-Guitar-Solo), The Other One (live schon ´67 verdoppelt auf 15 Min., typischer früher Stil in etwas Richtung hochgepitchtes New Potato…, tolle Gitarrenabfahrten großartig!). CD mit Hologram-Cover. LP natürlich ohne Bonus. Für mich Pflicht. (dvd)

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