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Allman Brothers Band: Live At The Cow Palace, New Year's Eve 1973 - Hilfe
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Allman Brothers Band - Live At The Cow Palace, New Year's Eve 1973

Cover von Live At The Cow Palace, New Year's Eve 1973
Allman Brothers Band
Live At The Cow Palace, New Year's Eve 1973

Label Leftfield
Erstveröffentlichung 25.09.2015
Format 3-CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 19,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

15er Release. Gegenüber der 4CD-Version im letzten Heft fehlen hier zwar einige Minuten (4 Stunden sind´s dennoch), aber dafür finde ich den Sound etwas besser (für die Quelle und Zeit, ein Radiokonzert, evt. aber auch Soundboard-Tapes, überraschend bis richtig gut! Trotz ein paar Sound/Tonhöhen-Schwankungen bei 4 Stücken). Musikalisch ist es der Hammer! Im Vergleich zur Zeit mit Duane kommen sie mir des Öfteren entspannter, „singender“ vor, ein herrlich flüssiger gern schneller Groove kommt mehrfach ( noch) fließender – großartig! Zudem schleichen sich ein paar Mal in minimalster Dosis oder verstärkt Jazzeinflüsse ein, auch das steigert die Attraktivität. Die ganze Spielweise hat sich ein wenig mehr in Richtung Grateful Dead entwickelt, locker und dicht verzahnt – unabhängig von Jerry Garcias partieller Mitwirkung (auf einem großen Teil der 2. Hälfte, wie auch Bill Kreutzmann), was dem ganzen natürlich noch einen Extra-Kick verleiht. Überhaupt: Grandiose Gitarrenarbeit (auch Slide), bestechend gefühlvoll und inspiriert, sowie ganz exzellente Tasten von Chuck Leavell! Die Stücke vom Fillmore-Album sind (bis auf eins) alle enthalten (in z.T. klar abweichender Form), einige von Eat A Peach, 5 von Brothers & Sisters (natürlich Jessica, Ramblin´ Man), im letzten Drittel hagelt es Cover-Versionen (z.B. Hideaway, Bo Diddley, Mary Lou, Save My Life, eine frappierend schöne balladeske Fassung von Will The Circle Be Unbroken) – dort werden sie häufig ziemlich handfest, noch R´n´B/Blues-lastiger als eh schon, teils mit Tendenz zum Jam-Gedaddel (nicht ganz so toll). Für mich die alles überragenden, grandiosen Highlights: Blue Sky (laid back), Whipping Post (geschmeidiger, lockerer als im Original), Stormy Monday (extrem gefühlvoll), Elizabeth Reed (17 Min., weitgehend wunderschön, seidenweich), Les Brers In A Minor (24 Min. inkl. ausgedehntem Drum-Solo, das den Fluß nicht unterbricht, im schnellen Teil weit filigraner, feinziselierter, jazziger als auf Eat A Peach, bis hin in Dark Star-Terrain!

Review

zudem Wasted Words, One Way Out, Southbound, der 2. Teil von Mountain Jam und besagtes …Circle. Unverzichtbar, finde ich! (dvd)

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