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Giant Sand: Blurry Blue Mountain - Hilfe
hilfe

Giant Sand - Blurry Blue Mountain

Cover von Blurry Blue Mountain
Giant Sand
Blurry Blue Mountain

Label Fire
Erstveröffentlichung 29.10.2010
Format LP
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Howe Gelb ist heute 53 Jahre alt und begann seine einzigartige Karriere vor mehr als einem Vierteljahrhundert, weshalb in den nächsten Monaten sein Gesamtwerk (27 Alben!) wiederveröffentlicht werden soll. Dies ist jedoch ein ganz neues Album, und es zeigt Giant Sand erneut von der Schokoladenseite. Denn wie zuletzt meistens, nervt Howe nicht mit dahingeworfenen Jazz-Daddeleien, sondern gibt den zwar stellenweise sehr entspannten, aber dennoch straighten Singer/Songwriter, der seine lowdown geraunzten Songkleinode mit kleinen Shuffle-Beats und countryeskem Twang verziert, mehr braucht es meistens nicht. Okay, zwischendurch wird auch mal laut-elektrisch gerockt („Thin Line Man!“), ansonsten reicht Drummer Peter Dombernowsky in bester Convertino-Manier zumeist eine schlichte Snare, am liebsten mit dem Besen bearbeitet. Am Rande hören wir nur wenig Piano, auch mal ein Cello und eine schöne Frauenstimme (Lonna Kelly), zumeist kommen die Nummern aber im puristischen Gewand daher. Die erste Hälfte des Albums ist grandios, gereifte, wissende Größe, Howe singt vom Alter, aber nicht wehleidig, sondern cool und entspannt. Gekrönt wird das Album vom umwerfenden „Monk’s Mountain“, einem epischen Psych-Rocker, irgendwo zwischen JJ Cale und Velvet Underground, dennoch im Trademark-Arizona-Wüsten-Sound – so was kann nur Howe, seine Gitarre ist hier ganz große Kunst. Läuft bei mir zur Zeit im Dauer-Repeat. (Joe Whirlypop)
Knüpft an den Vorgänger an, zumeist ähnlich ruhig/relaxt bzw. leise dahinfließend oder schleppend, lazy/gemütlich fast. Und keinerlei zerfaserte Stücke, fast ohne noisige Einlagen, mit 1,2 Ausnahmen explizit songbetont und kompakt, meist recht melodisch. Sowie oft ausgesprochen atmosphärisch. Großteils orientiert sich Gelb an Alt.Country, gerne z.B in shuffelnder Form, aber auch mal dezent galoppierend oder handfester Country Rock mit ungewohnt kernigen (und slidenden) Gitarren. Dazwischen ganze 2 richtige Rock-Stücke, treibend, ziemlich hart oder spannungsgeladen. Bluesige Untertöne kommen ab und zu dazu, oder so etwas wie ein old-fashioned-Pop-Anstrich – wobei ein Piano dominiert, wie auch bei ein par weiteren Stücken. Ansonsten eine schöne Gitarre: Häufig feinziseliert und/oder verweht sowie behutsam stechend. Überwiegend recht sanft gesungen, teilweise fast flüsternd (was mir gut gefällt, ich mag inzwischen bei ihnen eh diese ruhige Gangart viel lieber als die doch etwas zerrissen wirkenden noisigen Tendenzen früherer Alben). Feines Werk, Empfehlung! (dvd)

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