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Kurt Vile: Speed Sound Lonely KV (EP) - Hilfe
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Kurt Vile - Speed Sound Lonely KV (EP)

Cover von Speed Sound Lonely KV (EP)
Kurt Vile
Speed Sound Lonely KV (EP)

Label Matador
Erstveröffentlichung 15.01.2021
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 8,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Kurt Vile verbeugt sich vor seinem musikalischen Helden. Der amerikanische Slacker-König Kurt Vile war schon seit langen Jahren ein großer John Prine- und Nashville-Fan als sich durch Vermittlung von Matt Sweeney (Chavez, Superwolf) die Möglichkeit auftat, selbst mit seinem musikalischen Helden in Nashville aufzunehmen. Über einen Zeitraum von vier Jahren entstanden in sporadischen Sessions in Prines und Fergies Studio fünf Songs (drei Cover von Prine & Clement und zwei neue eigene Songs), aufgenommen mit lokalen Größen wie Bobby Wood, Dave Roe, Kenny Malone, Dan Auerbach (The Black Keys) und eben Matt Sweeney. "How Lucky", ein Duett mit John Prine, ist dabei für Vile, "probably the single most special musical moment in my life".

Unser Rezensent dazu:
21er in verschiedenen Sessions über längere Zeit aufgenommene 5-Track-EP (23 Min.) des Mitgründers von War On Drugs. Mit erlesenem Personal: U.a. Matt Sweeney, Dan Auerbach, Bobby Wood, Kenny Malone, Pat McLaughlin, Dave Roe. Etwas ungewohnt für ihn, und ganz exquisit: Ein John Prine-Tribute, auch musikalisch te4ils von ihm inspiriert, was kein Wunder ist: 2 Covers von ihm (das schlicht wundervolle Speed Of The Sound Of Loneliness im relaxten dicht und doch locker verwobenen Americana-Stil, voller Wärme, Tiefe, Substanz, melodischer Klasse; und das ähnlich gespielte How Lucky mit Prine selber im Duett, kurz vor dessen Tod entstanden), eins von Cowboy Jack Clement (sehr feiner leicht melancholisch gefärbter ruhiger zeitloser entspannter Songwriter-Country, z.T. ein Hauch angenehmes Pop-Feeling), 2 neue Vile-Originale (die etwas anders und dezent gegensätzlich klingen: Ultra-relaxter völlig in sich versunkener Folk im fast hypnotischen faszinierenden Fluß; und eine Art Americana-Rock, ausnahmsweise etwas zupackender, wenigstens zeitweise). Keine Balladen, überwiegend akustische Saiten, hier und da auch E-Gitarre (apart!) + Piano oder Orgel, Mellotron. Ein sehr schönes Intermezzo! (detlev von duhn)

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