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Luka Bloom: Sometimes I Fly ... Live In Bremen 2001 - Hilfe
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Luka Bloom - Sometimes I Fly ... Live In Bremen 2001

Cover von Sometimes I Fly ... Live In Bremen 2001
Luka Bloom
Sometimes I Fly ... Live In Bremen 2001

Label MIG (Made In Germany)
Erstveröffentlichung 26.10.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Neuerliche, wiederum rundum begeisternde Auftritts-Archiv-Schatzhebung des MIG-Labels, das sich jetzt nach hervorragenden, hochklassigen Konzert-Dauerkonserven von Clannad und Planxty dem Christy-Bruder Barry Kevin Moore zuwendet, der dieser losen Reihe von Live-Leckerbissen ein weiteres Glanzlicht beschert. In einer mehr als 4 Jahrzehnte währenden aktiven Musikergeschichte stellt die 2018er MIG-Veröffentlichung das mittlerweile 23. Album des Iren dar, das Material aber wurde bereits am 2. Dezember 2001 im Sendesaal des Funkhauses von Radio Bremen vor atemlos lauschendem, an den richtigen Stellen begeistert applaudierendem Publikum mitgeschnitten, das ohnehin blitzklare Klangbild für das Album gemeinsam von Bloom und Produzent Brian Masterson (Elvis Costello, Van Morrison) final perfektioniert. So erreicht uns diese fast 55-minütige 14-Songperlen-Kette auch schallwärts in bestmöglicher Form, ist doch die Solo-Darbietung des Barden für sich genommen schon ohne Fehl und Tadel. Im Alleingang sich selbst auf dezent verstärkter, zurückhaltend klangbereicherter Akustik-Gitarre begleitend, deren gekonnt-druckvolles, vor allem auch rhythmisch pointiert-pointierendes Akkord-Spiel mühelos eine volle Band ersetzt und die letzten Winkel des Hör(t)raums erfüllt, lässt der Lied-Schmied ganz seine von Folkwurzeln gespeisten Songs wirken und seine volle, warme, vor allem aber ungemein angenehme Stimme in natürlich gewachsenen, gern auch hymnisch ergreifenden Melodien die Seele salben, wobei ihm fast ausschließlich die eigenen Songs als Basis für seinen hirn- und herzbewegenden Vortrag dienen (als einzige Fremdvorlage dient Kris Kristofferson's Please Don't Tell Me How This Story Ends). Ein Live-Aufnahme, wie sie sein soll: Ungekünstelt-gekonnt, inspiriert-mitreißend, klanglich perfekt, dennoch ehrlich und echt. Auch Neulingen zum bestmöglichen Bloom-Kennenlernen empfohlen. (cpa)

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