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Kristoffer Bolander: What Never Was Will Always Be - Hilfe
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Kristoffer Bolander - What Never Was Will Always Be

Cover von What Never Was Will Always Be
Kristoffer Bolander
What Never Was Will Always Be

Label Tapete
Erstveröffentlichung 30.03.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Holmes waren mir so ziemlich die liebste der skandinavischen Bands, die über die Jahre beim OBS zu sehen waren. Deren prägnante Stimme Kristoffer Bolander kommt nun mit seinem zweiten Soloalbum für Tapete Records und lässt die alte Magie zumindest phasenweise wieder aufleben. Was natürlich vor allem an seiner sehr prägnanten, fast schon unheimlich klaren Stimme liegt. Stilistisch geht das Album etwas mehr in die Breite, sowohl produktionstechnisch wie auch hinsichtlich seiner dramatischen Emotionalität. Womit „What Never Was Will Always Be” dann eher im Emo-Indie-Sektor als im Bereich von folky Americana einzuordnen. ist. Genau das kann Bolander aber wirklich gut: expressiv bis melodramatisch gestimmt gibt er sich romantisch-pathetischen Gefühlslagen hin, die musikalisch in Breitwandpop mit Gitarren und Keyboards gegossen werden. Da darf man tatsächlich Großformatiges a la Coldplay durchhören. Es kann aber auch wie beim mächtigen „Heat“ in eine berauschende Melange aus Synthie und Steelguitar münden eine absolut großartige Nummer. In etwas seichteren Momenten ist mir diese Musik fast zu kitschig, es gibt aber immer wieder beeindruckende Momente von grandiosem Wohlklang, von Daniel Johansson (Tommy Black) gediegen produziert. Insgesamt eindeutig poppiger als Holmes, dennoch von einzigartiger, herbstlich-melancholischer Schönheit. (Joe Whirlypop)

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