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Jesse Dayton: On Fire In Nashville - Hilfe
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Jesse Dayton - On Fire In Nashville

Cover von On Fire In Nashville
Jesse Dayton
On Fire In Nashville

Label Blue Elan
Erstveröffentlichung 01.02.2019
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 9,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Ich mag ja Live-Alben generell nicht allzu sehr, es gibt aber durchaus überzeugende Ausnahmen wie dieses absolut passend betitelte Album von Jesse Dayton. Den kennt man in erster Linie als Gitarren-Koryphäe für Country-Helden wie Johnny Cash, Waylon Jennings und Willie Nelson, aber auch für Kollaborationen mit Rob Zombie (Soundtrack für „The Devil’s Rejects“), John Doe (X) und den Supersuckers (ihr Country-Album „Must’ve Been High“). Hier gibt er im kompakten Trio mal richtig Gas und erweist sich auch als kraftvoller Sänger und souveräner Performer. Kurz: den Laden in Nashville hat er aber sowas von im Griff, das entfesselte Publikum frisst ihm hörbar aus der Hand. Seine Gitarre ist schon super: blues- und twanggetränkt, aber zumindest latent auch punkgeschult. Guter Typ von kernigem Gemüt, der erkennbar Spaß an seinen eigenen Konzerten hat. So zollt er seinem – britischen – Helden Nick Lowe ebenso Tribut wie Neil Young und Joe Strummer. Genau genommen ist das Werk ein Mini-Album mit nur sieben Songs, dafür aber mit längeren, launigen und anekdotenreichen Ansagen (macht Spaß!). Dayton steht für Countyrock mit Rock’n’Roll-Gitarre und repräsentiert so die derbere Seite von Nashville. Wie gesagt: ein Live-Album nach meinem Geschmack! (Joe Whirlypop)

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