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Barbarisms: West In The Head - Hilfe
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Barbarisms - West In The Head

Cover von West In The Head
Barbarisms
West In The Head

Label Devil Duck
Erstveröffentlichung 18.05.2018
Format LP (+CD)
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Der Vorgänger der Schweden gelang vor zwei Jahren schon ganz hervorragend: “Browser” klang nach neofolkiger Americana, getragen von der charismatischen Stimme von Nicholas Faraone, der sich hier noch eigenständiger präsentiert. Die Musik ist noch entspannter, unaufgeregter und unprätentiöser geworden, wobei die Dramaturgie etwas gewagt ist: man beginnt nämlich mit einem ziemlich aus dem Rahmen fallenden Song mit smoothem Elektro-Beat und Saxofon, fast schon Dreampop. Interessant, aber doch merkwürdig. Die Band kommt dann aber schnell in den schluffigen Americana-Modus hinein. Die Tempi höchstens mittelschnell, die Beats entspannt, die Gitarren (oft zwei) harmonieren prächtig, wie auch die zweite Harmony-Stimme. Faraones knarzige Stimme ist sehr einnehmend, die Songs sind sehr gut. Stilistisch ist das folky Lo-Fi-Pop, meine Assoziationen reichen von Bill Calahan und Silos über Silver Jews bis zu Built To Spill, teils klingen auch Feelies und Half Japanese in einzelnen Momenten durch. Kleine Bläser oder ein Glockenspiel sorgen für Abwechslung, eigentlich tragen sich diese ausgereiften, eingängigen, ja betörenden kleinen Songs aber ganz von selbst. Und selten kommt mir ein Album unter, das tatsächlich von Song zu Song immer besser wird, was eben nicht nur am ausgefallenen Opener liegt. Eine Herzerwärmende Schönheit! (Joe Whirlypop)

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