Torgeir Waldemar: No Offending Borders - Hilfe
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Torgeir Waldemar - No Offending Borders

Cover von No Offending Borders
Torgeir Waldemar
No Offending Borders

Label Jansen Plateproduksjon
Erstveröffentlichung 27.01.2017
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Norwegischer, nun ja, Neil Young-Epigone, der es auch schon ins Vorprogramm von Woven Hand geschafft hat. Auf seinem zweiten Album geben die beiden ersten Nummern das Programm vor: es beginnt mit Lagerfeuerromantik, Wandergitarre und Harmonica, ganz karg, schlicht und altmodisch. Song Nr.2 packt dann gleich tief in die Crazy Horse-Kiste, mit viel 70er Vibe, bodenständig elektrisch rockend, dazu mit schönem Satzgesang a la CSN&Y und ausgiebigem Neil Young-Style Gitarrensolo. Torgeir Waldemar zeigt sich im Weiteren aber auch als gelehriger Schüler von David Eugene Edwards, wobei er dessen biblische Tiefe im Southern Gothic-Style noch nicht ganz erreicht. Slim Cessna's Auto Club mit Banjo-Drive schaut ebenso um die Ecke wie sich duellierende Southern Rock-Gitarren „Sylvia (Southern People)“ klingt gar wie eine Fusion aus Ol' Neil und den Outlaws. Waldemars Stimme ist nicht leicht zu fassen, sie erinnert mich abwechselnd an Tim Buckley, Glen Campbell, Neil Diamond und David Eugene Edwards was die musikalische Richtung immerhin auch einigermaßen gut beschreibt. Am besten gefallen mir jedoch die epischen Midtemporocker, die geradewegs von Youngs „Everybody Knows This Is Nowhere“ stammen könnten. Zum Schluss gibt es dann nochmal perfekt gesungene Harmonies im folky Appalachian Style. Der junge Mann klingt wirklich wie ein alter Hase. (Joe Whirlypop)

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