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REPERTOIRE

Neil Young: Zuma - Hilfe
hilfe

Neil Young - Zuma

Cover von Zuma
Neil Young
Zuma

Label Reprise
Erstveröffentlichung 08.01.1993
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 6,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

1975. Die Platte, mit der Young die dunkelsten Phasen seiner Karriere hinter sich ließ, noch kein fröhliches Album, aber wenn man ihn „Lookin’ For A Love“ singen hört, weiß man, er hat das Schlimmste hinter sich. Ein Meisterwerk, wie „Everbody Knows This Is Nowhere“ oder „Tonight’s The Night“, von verblüffender Einfachkeit und deshalb umso größerer Wirksamkeit. Mit dem neuen Rhythmusgitarristen Frank Sampedro wurde ein gleichwertiger Ersatz für Danny Whitten gefunden, und dessen Spiel ist es auch, welches „Zuma“ einen großen Schub Energie und Power gibt, etwas, was dem Vorgänger „Tonight’s The Night“ ja nun fast völlig abging. Young Gitarrensoli sind auf allen Songs von einer majestätischen Schönheit, welche „Zuma“ eine unglaubliche Kraft der Sehnsucht und der wiedergefundenen Freude am Leben verleiht.

Kein Ausfall, nur gute Sachen drauf: „Cortez The Killer“ als der beste unter allen Songs, mit den unvergessenen Gitarrensoli, einer surrealen Traumlandschaft im Text und der explosiven Intensität gegen Ende des Albums, auf die alles zuzulaufen schien. „Danger Bird“ ist nicht viel schlechter, mit gleichzeitig gesungenen verschiedenen Versen und erneut fantastischer Gitarrenarbeit, ebenfalls episch angelegt wie „Cortez“. Zwischen diesen beiden längeren Songs finden sich jede Menge sarkastischer, mitleidiger und zupackender Rocker und Balladen, vom vorantreibenden Eröffner „Don’t Cry No Tears“ bis zum Schluß von „Through My Sails“, bei welchem Young von den alten Kumpanen Crosby, Stills und Nash begleitet wird.

Eine meiner liebsten Platten aller Zeiten; eine Scheibe, auf die man sich - egal in welcher Lebenslage - immer beziehen kann. (rh)

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