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Charles Bradley: Ain't It A Sin/Changes - Hilfe
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Charles Bradley - Ain't It A Sin/Changes

Cover von Ain't It A Sin/Changes
Charles Bradley
Ain't It A Sin/Changes

Label Daptone
Erstveröffentlichung 01.04.2014
Format 7"
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Der größte lebende Soulsänger hat für alle Zeiten einen Platz in meinem Herzen sicher – selbst wenn er sein neues Album mit einem arg pathetisch-patriotischen „God Bless America“-Statement beginnt. Der erste richtige Song startet dann mit einem gutturalen James Brown-Grunzer und alles ist wieder gut. Der 67-jährige „Screaming Eagle of Soul“ spielt auf seinem dritten Longplayer mit den besten der Daptone-Allstars (Menahan Street Band, Budos Band), alles ist aus einem Guss, die Daptone-Maschine unter der Regie von Thomas Brenneck läuft wieder richtig rund. Mal mit gospeligem Damenchor (Saun & Starr, Gospel Queens), mal mit dunkel-psychedelischer E-Effekt-Gitarre wie einst bei Isaac Hayes oder Norman Whitfield. Und dann diese Stimme: verwittert, leidend, die blanke, expressive Emotion – ganz und gar mitreißend. Den Titelsong kennt man ja bereits, es ist tatsächlich „Changes“ von Black Sabbath in einer schlicht ergreifenden, bläserdeepen 6-Minuten-Version für die Ewigkeit. Gänsehaut pur. Im Weiteren kann er aber auch wieder funky („Ain’t It A Sin“ gab es auch schon auf 7-Inch Vinyl), so richtig scheppernd und mit Dreck unter den Fingernägeln. Am schönsten sind aber wieder diese intensiven Balladen, mit zutiefst empfunden Gefühlen, kongenial stimmlich umgesetzt, wie es nur einer kann: Charles Bradley – ein Mann mit riesigem Herz und ganz viel Seele. Klassischer hat Soul Music auch früher nie geklungen. (Joe Whirlypop)

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