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Joe Goddard: Electric Lines - Hilfe
hilfe

Joe Goddard - Electric Lines

Cover von Electric Lines
Joe Goddard
Electric Lines

Label Domino
Erstveröffentlichung 21.04.2017
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Man kennt ihn von Hot Chip wie auch von 2 Bears als den Mann am Synthesizer, der aber eben auch Songs schreibt, produziert, remixt (u.a. Kraftwerk und New Order!). Auf diesem Soloalbum kann er seinen versatilen Leidenschaften freien Lauf lassen. Insgesamt geht „Electric Lines“ in Richtung Synthie-Pop, teils dreampoppig, seltener auch fast housig oft in der Nähe von französischen Bands wie Phoenix, Air und Daft Punk. Oder auch Four Tet, Caribou und Jamie XX wie das Promoinfo vorschlägt. Der Londoner vermischt dabei gekonnt einen coolen Neo-Soul-Ansatz mit untertourigem Funk, leicht spacigen Dream-Pop mit angenehm verschlafenem Vibe und zarten Dance-Ansätzen, was dann dank des latenten Soul-Vibes auch mal an vocalhousigen Post-Disco-Sound im Stil von Ten City in den späten 80ern erinnert. Häufig werden die Stimmen mit Autotune und Vocoder manipuliert, Gitarren höre ich keine. Dafür aber meistens schlank arrangierte analoge Keyboard-Sounds im 80er-Modus. Die von Hot Chip-Kollege Alexis Taylor und ihm selbst gesungenen Nummern haben etwas Süßliches, die Mädchenstimme von Jess Mills erinnert in ihrer gewollten Flachheit ebenso an die 80er. Ohne Vocals geht es dann gerne in Richtung Deep House, also schön sphärisch und fluffig. (Joe Whirlypop)

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