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Bob Mould: Blue Hearts - Hilfe
hilfe

Bob Mould - Blue Hearts

Cover von Blue Hearts
Bob Mould
Blue Hearts

Label Merge
Erstveröffentlichung 25.09.2020
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 13,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

"Blue Hearts" ist vielleicht die direkteste Konfrontation in BOB MOULDs vier Jahrzehnte währender Karriere - eine wütende 14-Track-Sammlung, die von ihrem Schöpfer als "the catchiest batch of protest songs I've ever written in one sitting" beschrieben wurde. Das Album nahm BOB MOULD im berühmten Electrical Audio in Chicago mit Unterstützung seines langjährigen Mitarbeiters Beau Sorenson auf. Die Rhythmus-Sektion um Schlagzeuger Jon Wurster und Bassist Jason Narducy knüpft mit ihrem Spiel an die bahnbrechende Vergangenheit des Singer-Songwriters an und bleibt gleichzeitig fest im Zeitgeist verankert. Das Vorgänger-Album "Sunshine Rock" präsentierte BOB MOULD "violently happy" (Rolling Stone) - "Blue Hearts" ist hingegen stürmisch und kritisch pointiert. Die Alben fungieren somit als MOULDs Yin und Yang. BOB MOULD beschäftigt sich auf "Blue Hearts" mit den Verwüstungen des Klimawandels, der destruktiven Gewalt der Menschen und wird zeitweise sehr persönlich. MOULD spricht von einem Déjà-Vu-Gefühl, da seine wütenden Hymnen von heute gleichermaßen von seinen Erfahrungen und Erinnerungen an die frühen 80er Jahre geprägt sind. Damals war BOB MOULD ein, wie er selbst sagt, "22-year-old closeted gay man", der mit HÜSKER DÜ auf Tournee ging, als Aids seine Community verzehrte. Diverse Führungspersönlichkeiten - darunter auch die im Weißen Haus - schienen sich damit zufrieden zu geben, dass die Epidemie eine ganze Generation tötete. So nimmt es nicht Wunder, dass BOB MOULD unter den aktuellen Umständen glaubt, ein Déjà-Vu zu erleben. "We have a charismatic, telegenic, say-anything leader being propped up by evangelicals," schimpft MOULD. "These fuckers tried to kill me once. They didn't do it. They scared me. I didn't do enough. Guess what? I'm back, and we're back here again. And I'm not going to sit quietly this time and worry about alienating anyone."

Unser Rezensent zu dem Album:
Wenn ich Bob Mould höre, will als alter Fan eigentlich immer Hüsker Dü wie Phönix aus der Asche steigen sehen ich kann es nicht ändern. Moulds Soloschaffen habe ich irgendwann aus den Augen (und Ohren) verloren allerdings frage ich mich jetzt doch warum. Denn „Blue Hearts“ kommt dem untergegangenen Mutterschiff tatsächlich sensationell nahe. Nach kurzem Akustik-Intro erlebt man ein fulminantes Feuerwerk mit insgesamt 14 Songs, die direkt bei den goldenen mittleren 80er ansetzen. Rausgehauen mit dieser typischen Powergitarre, die sich ohne jedes Virtuosentum großflächig ausbreitet (finde ich bis heute unerreicht). Dazu eine dynamische und richtig druckvolle Rhythm Section, die Songs fast alle schnell und enorm kraftvoll. Was auch am wütend geshouteten Gesang Moulds liegt, der sich für einen 60-jährigen Ex-Punk in erstaunlicher Spätform befindet. Die Songs sind gradlinig, schnell und laut, oft richtig explosiv, dass man sich just an die Highlights von „Zen Arcade“ erinnert fühlt. Hätte ich keinesfalls erwartet, dass mich Bob Mould ausgerechnet mit seinem 14. Soloalbum noch einmal so packen würde. Aufgenommen wurde im Electrical Audio in Chicago mit Unterstützung seines langjährigen Mitarbeiters Beau Sorenson. Schlagzeuger Jon Wurster und Bassist Jason Narducy machen ihre Sache als Grant Hart- und Greg Norton-Ersatz im Übrigen hervorragend. (Joe Whirlypop)

Tracklisting
1. HEART ON MY SLEEVE<
>2. NEXT GENERATION<
>3.AMERICAN CRISIS<
>4. FIREBALL<
>5. FORECAST OF RAIN<
>6. WHEN YOU LEFT<
>7. SIBERIAN BUTTERFLY<
>8. EVERYTH!NG TO YOU<
>9. RACING TO THE END<
>10. BABY NEEDS A COOKIE<
>11. LITTLE PIECES<
>12. LEATHER DREAMS<
>13. PASSWORD TO MY SOUL<
>14. THE OCEAN
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Foto von Modulate

Bob Mould

CD Modulate
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