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Charles Watson: Now That I'm A River - Hilfe
hilfe

Charles Watson - Now That I'm A River

Cover von Now That I'm A River
Charles Watson
Now That I'm A River

Label Moshi Moshi
Erstveröffentlichung 25.05.2018
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Eigentlich bildet Charles Watson aus London eine Hälfte des Slow Club und gemeinsam mit den Wave Pictures ein Drittel der Surfing Magazines Jetzt ist er auch solo unterwegs. Sein Debüt beginnt beeindruckend. Mit sanftem Drone-Effekt und wattiger Psychedelia erinnert sein Dreampop deutlich an Junip. Ganz fein instrumentiert, mit Reverbgitarre und Steelguitar, dominantem Bass, auch die schwebenden Orgel- und Keyboardflächen passen perfekt. Watsons Gesang ist etwas süßlich, verhallt und irgendwie jenseitig, das Ganze flirrend, schwebend, suggestiv mit leichtem „Riders On The Storm“-Effekt. Trotz Instrumentenvielfalt ist die Musik erstaunlich schlank instrumentiert, was der Intensität keinesfalls schadet. Im Weiteren klingt Charles Watson aber auch bodenständiger, wobei die meisten Songs doch spürbar mit psychedelischen Ornamenten versehen wurden: kleine spacige Tastensounds im Hintergrund, Sixties-Bass- und -Gitarren-Sounds, der Gesang tendenziell in Richtung junger Marc Bolan. Überhaupt etabliert sich im Verlauf des Albums auch ein leichter Glam-Faktor mit Spurenelementen von T. Rex und Bowie aber durchgehend in der entspannten Variante. Auch Syd Barrett und Kevin Ayers scheinen einen gewissen Einfluss auf Watson gehabt zu haben. Gekonnt führt er Sixties-Soundästhetiken wie Cembalo, Fender E-Bass, Fuzzguitar und Fender Rhodes-Piano mit zeitgemäßen Dreampop-Elementen zusammen, was insgesamt eine frische Version von in Maßen psychedelischer, bittersüß-verträumter Singer/Songwriter-Popmusik ergibt. (Joe Whirlypop)

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