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Liminanas: Shadow People - Hilfe
hilfe

Liminanas - Shadow People

Cover von Shadow People
Liminanas
Shadow People

Label Because Music
Erstveröffentlichung 19.01.2018
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Nicht dass sich die Alben des französischen Girl/Boy-Duos allzu sehr voneinander unterscheiden würden, dennoch finde ich jedes neue Werk der Limiñanas noch besser als die Vorgänger. So auch auf dem inzwischen fünften Longplayer „Shadow People”, auf dem Lionel und Marie wieder beide singen, mal englisch mal französisch, wobei er erneut die perfekte Wiedergeburt des nonchalant sprechsingenden Serge Gainsbourg zelebriert. Und zwar vor einem musikalischen Hintergrund, der sich nur als erdachter Traum von Psych-Rock beschreiben lässt. Also mit dem manischen Groove von Velvet Underground, Drummerin Marie spielt erneut wie eine wiedergeborene Moe Tucker: stoisch, schleppend und immer mit schepperndem Schellenring am Hi-Hat. Der teils wuchtige Bandsound besteht aus einer ebenfalls deutlich der Velvet Underground-Schule entstammenden Orgel und spacig angereicherten Gitarren, die mit Reverb, (Morricone-) Twang und verhalltem Feedback fast schon nach klassischem The Jesus & Mary Chain-Shoegaze klingen. Deutliche Einflüsse sind auch Bands wie Stereolab und Mazzy Star oder gleich Nancy & Lee als „Bonnie & Clyde“ verkleidet? Zwei Songs kennen wir bereits von der vor wenigen Wochen erschienenen „Istanbul Is Sleepy“-EP, darunter der Titelsong mit Schauspielerin und Polanski-Gattin Emmanuelle Seigner als Gastsängerin, auf dem anderen mit Anton Newcombe von The Brian Jonestown Massacre. Auf einem weiteren Song gastiert auch wieder der Ex-New Order-Bassist Peter Hook. Aus dem Rahmen fällt das zarte „Pink Flamingos“, das fast schon an Syd Barrett erinnert, wie auch das finale Instrumental mit cineastischen (digitalen) Bläsern und Tubular Bells. Prädikat: „Ewige Lieblingsband“. (Joe Whirlypop)

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