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Palace Winter - Waiting For The World To Turn

Cover von Waiting For The World To Turn
Palace Winter
Waiting For The World To Turn

Label Tambourhinoceros
Erstveröffentlichung 03.06.2016
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Leicht verschwurbelter, also psychedelisierter und krautig abstrahierter Indie-Sound aus Dänermark. Das 2015er Album „Medication“ fand ich noch ziemlich 80s-lastig (irgendwo zwischen Cure und Felt), dieses neue Werk hat zwar auch noch derartige Bezüge, geht aber über schlichtes Epigonentum hinaus. Auffällig ist der lasch-lässige Umgang mit den jangelnden Gitarren und der immer leicht verwaschene und verhallte Gesang. Die Rhythmik ist ambitioniert, der Drummer wirbelt ganz schön, ohne sich aber wirklich in den Vordergrund zu drängen. Und die Synthieflächen füllen punktgenau die verblieben Räume. Es dominieren aber flächig-verhallte Gitarren. Die sanfteren Songs des Duos aus Kopenhagen erinnern mich mal wieder an The Church, die dynamischen an Motorama. Sänger Carl Coleman ist gebürtiger Australier und klingt eigentlich eher nach NeoFolk a la The War On Drugs, gemeinsam mit dem Dänen Caspar Hesselager gehen Palace Winter aber in Richtung psychedelischem Indie-Dreampop mit 80s-Roots und etwas 70er-Kraut-Ästhetik. (Joe Whirlypop)

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