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Soil & Pimp Sessions: 6 - Hilfe
hilfe

Soil & Pimp Sessions - 6

Cover von 6
Soil & Pimp Sessions
6

Label Brownswood
Erstveröffentlichung 30.04.2010
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 15,75 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Death Jazz nennen diese irren Japaner ihren Sound mittlerweile selbst. Muss man aber keine Angst vor haben, obwohl diese Typen schon einen sehr scharfen Style pflegen. Irgendwo im Bermudadreieck von avanciertem Post-Free-Jazz in der Tradition der großen Innovatoren der 60er, klassisch coolem Hard-Bop („Stolen Moments“ wird mit Gastvocals von Jamie Cullum gecovert) und mächtig groovendem Acid Jazz. Das ist durchaus ein weites Feld, das von den sechs Japanern allerdings perfekt ausgefüllt wird. Denn die Burschen spielen wie der Teufel: rasant unisono, mit stampfendem Groove und ekstatisch solierend – kein Wunder, wenn man sich auf Freigeister wie Peter Bötzmann und John Zorn beruft und dabei dann nicht wie akademische Noise-Forscher klingt, sondern charmante Nippon-Hipness verströmt. In Japan haben Soil & Pimp Sessions den Jazz revolutioniert, in GB wurden sie (natürlich) von Gilles Peterson gepusht und mit dem John Peel „Play More Jazz“-Award geehrt – völlig zurecht. Peterson hat sie mittlerweile auch bei seinem Brownswood-Label unter Vertrag. Auf diesem sechsten Longplayer wird übrigens auch Pigbags Sax-Knaller „Papa’s Got A Brandnew Pigbag“ runderneuert und auf einem Song ist Popsängerin Shina Ringo zu hören. (Joe Whirlypop)

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