St. Vincent: Marry Me - Hilfe
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St. Vincent - Marry Me

Cover von Marry Me
St. Vincent
Marry Me

Label Beggar´s Banquet
Erstveröffentlichung 07.09.2007
Format LP
Lieferzeit 4 – 6 Wochen
Preis 14,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Als Gott einst die guten Gaben unter den Menschen verteilte, muß er bei Annie Clark lange, lange verharrt haben. Die Sängerin und Vielinstrumentalitisn, die mit Marry Me ihr 2007er Debut-Vollwerk auf Beggars Banquet vorlegt, kann einfach alles. Sie singt mit zaubrisch-verführerischer Stimme mal in den höchsten Tönen, mal in samtenen Tiefen, gern auch in vielstimmigen Harmonie-Spielereien. Sie spielt aufs Waghalsigste akustische und elektrische Gitarren, ist in der Schlagwerk-Welt bewandert und füllt ihre eigenen Songs mit einer schilllernden Viefalt an instrumentalen Ideen (u.a. Orgel, Vibes, Moog, Bass, Piano, Streicher, Bläser, um nur einige zu nennen), die sie zu allem Überfluss auch noch nahezu alle höchstselbst höchst fähig zu spielen weiß. Erste Erfahrungen sammelt Clark in Glenn Branca’s 100 Guitar Orchestra, sie sang und spielte bei Polyphonic Spree und wirkte in Sufjan Stevens-Tour-Band mit. Diese Vorgeschichte ist als Einfluß in ihrem Debut-Album spürbar, aber St. Vincent ist noch viel mehr: Von 50’s Big Band-Swing bis zu Noise-Rock, von Björk’scher Experimentierfreude bis zu Lisa Germano’s Filigran-Tristesse reicht die Palette der 11 Songs, Vergleiche mit Regina Spektor, Joan As Police Woman und vor allem Feist drängeln sich mir auf, auch wenn all diese guten Namen den Facettenreichtum dieser Pop-Perle nur andeutungsweise zu spiegeln wissen. Ich bin nachhaltig begeistert. (cpa)

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