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Rufus Wainwright: Release The Stars - Hilfe
hilfe

Rufus Wainwright - Release The Stars

Cover von Release The Stars
Rufus Wainwright
Release The Stars

Label Geffen
Erstveröffentlichung 01.06.2007
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 8,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

2007er und fünftes Bombast-Barock-Pop-Werk der Beach Boy-Reinkarnation von Richard Wagner, eine derart unverschämt ausgelebte Lust an süffigem Wohlklang, himmelherrlichen Melodien und herzhafter Romantik, dass mir langsam die Worte ausgehen und der Atem stockt. Der Wainwright-McGarrigle-Sproß ist kein Freund trockener Wurzel-Kuchen, er kredenzt die ganze Pop-Pracht-Torte, lässt keine Zutat aus, übertrifft sich fast selbst im Ausschmücken mit unzähligen Arrangement-Kirschen und Instrumental-Sahnehäubchen. Da schwelgen die Streicher in romantischstem Breitwand, flirren die Holz- und brettern die Blechbläser, perlen prächtiges Piano und Harfe, singen engelsgleiche Chöre, prangt die ganze Macht und Vielfalt des Schlagwerks. Allein diese klassisch-geprägte, Vaudeville-schillernde, Van Dyke Parks/Brian Wilson-werte Klangfülle ist ein erfüllender Genuß, aber Wainwright ist vor allem auch Songwriter und Sänger: Wie kaum ein anderer weiß er in romantisch-düsteren oder lieblich-melancholischen Harmonien zu schwelgen, und seine traumhaften Melodien könnten keinen besseren, gefühlvolleren Interpreten finden als ihn selbst. (Ich werde nicht müde, immer wieder auf seine herzergreifend-einzigartige Fassung von Cohen’s Hallelujah/Shrek Soundtrack 1 hinzuweisen). Um seine Stimme reich mit allen schillernden Klang-Gewändern zu kleiden, standen Rufus neben einem kompletten Symphonie-Orchester unter anderem Verwandte und Freunde wie Martha Wainwright, Kate McGarrigle, Lucy Roche, Richard Thompson, Teddy Thompson, Jenni Muldaur, Larry Mullins, Neil Tennant, Julianna Raye, Matt Johnson und Jeff Hill zur Seite. Ein Prachtwerk. (cpa)

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