Dead Moon: Echoes Of The Past - Hilfe
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Dead Moon - Echoes Of The Past

Cover von Echoes Of The Past
Dead Moon
Echoes Of The Past

Label Sub Pop
Erstveröffentlichung 08.09.2006
Format DoCD
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Hach, mir wird ganz warm ums Herz: dies ist das Rundum-Sorglos-Paket des mit Sicherheit sympathischsten, unermüdlichsten und entwicklungsresistentesten Familienunternehmens in Sachen Trash/Punk/Garage-Rock’n’Roll. Fred Cole, der Mann mit dem Tattoo auf der Backe, Ehefrau und Bassistin Toody und Drummer Andy Loomis lassen es nun seit fast zwanzig Jahren im Karton rumpeln, veröffentlichen ihre kontinuierlich erscheinenden Longplayer bis heute in mono (und bis weit in die Neunziger Vinyl-only) auf dem eigenen Tombstone-Label (hierzulande via Music Maniac aus Tübingen) und legen jetzt so zwischendurch mal eine umfassende Best Of-Werkschau auf Sub Pop vor, mit 49 Songs in rund 150 Minuten. Denn auch Dead Moon kommen wie Sup Pop aus dem hohen Nordwesten der USA, weshalb man Fred Cole dann auch gleich freie Hand beim Zusammenstellen dieses Doppelalbums ließ. Und der fackelt nicht lange, spielt schon mit dem Opener „Graveyard“ mit offenen Karten und lässt seiner Leidenschaft für Roky Erickson, 13th Floor Elevators, Seeds und alles was schon in den Sechzigern krachig aus den Garagen schepperte, freien Lauf. Charakteristisch sind Coles quäkender Gesang (Toody darf auch öfters ran, sie singt deutlich besser) und seine nicht virtuose, aber ganz und gar bodenständige, raumgreifende Gitarrenarbeit. Der Sound ist sattes lo-fi, alles ohne Mätzchen, schnörkellos und immer geradeaus, die Hits jagen sich von „Dead Moon Night“ über „DOA“ bis zum grandiosen Live-Hammer „54/40 Or Fight“. Hier bleibt definitiv die Zeit stehen. (Joe Whirlypop)

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