Judee Sill: Dreams Come True - Hilfe
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Judee Sill - Dreams Come True

Cover von Dreams Come True
Judee Sill
Dreams Come True

Label Water
Erstveröffentlichung 01.04.2005
Format DoCD
Leider nicht verfügbar.
Rezension

Darauf habe ich lange gewartet: Die unveröffentlichten 8 für ein 3. Album gedachten 1974 aufgenommenen Stücke von der früh verstorbenen Singer-Songwriterin Judee Sill. „Dreams Come True“ enthält darüberhinaus eine Menge Demos, Homerecordings etc. (v.a. von 1968 und ´73). Die Spielzeit ist relativ kurz (hätte auch auf eine CD gepaßt), aber es kommen noch 5 Video-Live-Tracks dazu (Quicktime, Mac und PC). Alles wurde vom großen Fan Jim O´Rourke remixed. Ihr reifer edler anspruchsvoller Westcoast-beeinflußter Singer-Songwriter-Pop bewegt sich auf hohem kompositorischen wie gesanglichen Level, integriert eher unauffällig v.a. Folk-, aber auch Blues-, Jazz-, Country- und Gospel-Elemente, arbeitet mit langen Melodiebögen, in lebendiger, beweglicher, z.T. fast quirliger Art. Teilweise mit Ähnlichkeiten zu Laura Nyro, oder auch Carole King. Und schön verzahnt wie filigran von kleiner exquisiter Band instrumentiert (die Musiker spielten u.a. mit Cooder, den Stones, Miles Davis, Tim Buckley, Ron Elliott), basierend v.a. auf Piano, E- und ihrer eigenen akustischen Gitarre (klasse Fingerpicking!). Die Demos usw. (mit Band oder ganz sparsam), viele balladesk, einige mit melancholischer Note, stark Roots-verhaftet (v.a. Folk), haben oft die gleiche Klasse, auch wenn sie soundmäßig teils etwas abfallen (da zumeist solo, trotzdem gut hörbar). Vieles gefällt mir (noch) besser als die 2 regulären Alben! Tief berührende reiche Musik voller Nuancen. Edel verpackt, incl. 72-Seiten-Booklet. (dvd)

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