Suche / Search

 

Keep an eye on...

GLITTERHOUSE

Damien Jurado: Where Shall You Take Me? - Hilfe
hilfe

Damien Jurado - Where Shall You Take Me?

Cover von Where Shall You Take Me?
Damien Jurado
Where Shall You Take Me?

Label Secretly Canadian
Erstveröffentlichung 01.03.2003
Format LP
Leider nicht verfügbar.
Rezension

2003er Veröffentlichung auf Secretly Canadian, das fünfte Jurado-Album. Nach vier Platten auf Sub Pop und einem rockig/elektrischen Zwischendurch ist er zu dem zurückgekehrt, was er am besten kann: akustisch instrumentierte Geschichten über kleine und große Tragödien des Lebens erzählen. Der rabenschwarzer Sadcore-Folk orientiert sich ganz klar an Harry Smith´s Anthology Of American Folk Music und den Stories, die über zwei Jahrhunderte überliefert werden – gute Liebe, schlechte Liebe, Verzweiflung, Suff, Mord und Todschlag. Gerne auch in Verbindung (das eine bedingt ja oft das andere).
Bis auf das rockige „Texas To Ohio“ ist die Grundstimmung hier getragen bis superdüster. Aber das bringt Jurado, der nicht auf Coverversionen oder Traditionals angewiesen ist und alle 10 Songs selbst geschrieben hat, so gekonnt und dringlich rüber, das man sich einfach nur ergeben und zuhören kann. Springsteen´s „Nebraska“, Will Oldham und die Songs von Gillian Welch kommen als Vergleich in den Sinn und Jurado hat keine Schwierigkeiten, da qualitativ mitzuhalten.
Instrumentiert werden die träumerisch-wandelnden Moll-Lautmalerein mit akustischen Gitarren, vorsichtiger Percussion, einigen Basstupfern, und Orgel-, Piano- und Violinen-Verzierungen. Einfach produziert, ohne Lofi zu sein. Geprägt aber wird „Where Shall You Take Me?“ von Jurado´s leicht gequälter und wehmütige Stimme, irgendwo zwischen Bonnie Prince Billy und Neil Young, die den Klageliedern die nötige Tiefenwirkung verpasst.
Kommt hier durch, das es sich um ein Klassealbum handelt? Dann muß ich es nicht nochmal erwähnen.

Review

„As Where Shall You Take Me? opens with “Amateur Night,” the sparse acoustic strum, coupled only by gentle organ coos and Damien Jurado’s whispers about bloodshed, prostitutes and addiction, immediately lets the neo-urban folkster’s listeners know that he won’t be following along the path laid by 2002’s electrified rock-opus, I Break Chairs. Indeed, even though Where Shall You Take Me? teams Jurado with the same Gathered In Song band he used to record Chairs, it finds him on a new label and with a new sound. The arrangements here are unembellished, often including little more than a plaintive guitar and Jurado’s soulful croon. Echoes of loneliness drench tracks like “Omaha” and “I Can’t Get Over You,” but the lilting vocal harmonies that mark them serve to soothe the sorrow. “Window,” meanwhile, comes off like a Southern spiritual that would feel at home on the O Brother Where Art Thou? soundtrack. Then again, wherever Jurado decides to take his listeners, it always feels like home.” (CMJ)

noch mehr von Damien Jurado