Chris Eckman: A Janela - Hilfe
hilfe

Chris Eckman - A Janela

Cover von A Janela
Chris Eckman
A Janela

Label Glitterhouse Records
Erstveröffentlichung 01.01.2000
Format CD
Lieferzeit 1 – 8 Werktage
Preis 6,95 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Mailorder Only! Nur bei uns! Nirgendwo anders!
Nach zwei Handvoll Platten mit den Walkabouts und einigen Veröffentlichungen als Chris & Carla kommt nun die erste wirkliche Soloveröffentlichung des Songwriters, Gitarristen und Sängers.
Eigentlich hat er die Songs nur für sich und zur Therapie aufgenommen, sozusagen um diverse Probleme zu verarbeiten, denn er lebte zu der Zeit in Lissabon, der Deal mit Virgin ging langsam in die Binsen, die Bandzukunft stand in Frage usw... Zwischen Juni `98 und Juli `99 enstanden diese Aufnahmen in Studios in Portland, Seattle und Lissabon, diesmal ohne Mitwirkung irgendeines Walkabouts. Larry Crane spielt Bass, John Moore und Tucker Martine sitzen an den Drums, Kevin Suggs spielt Steel, Steve Moore bläst die Posaune und Anne Marie Ruljancich streicht die Violine.Eigentlich wollte Chris das Material nicht mal veröffentlichen, zu persönlich sei es einerseits und zum anderen gäbe es ja doch reichlich Veröffentlichungen mit seiner maßgeblichen Beteiligung. Als er mir dann aber endlich was zum Hören gab, konnte ich ihn doch überzeugen, das Material zumindest seinen Fans als Mailorder Only zugänglich zu machen.
Eigentlich schade, denn eines muß hier klargestellt werden: „A Janela“ hätte von der Qualität her eine reguläre Veröffentlichung verdient. Zumindest kann ich keine Unterschiede zu „Trail Of Stars“ oder „Swinger 500“ entdecken, ich kann zur Zeit nichtmal sagen, welche CD mir besser gefällt.
Natürlich macht Chris hier keine musikalischen Quantensprünge, natürlich hat er sein Songwriting nicht grundsätzlich verändert und seine Stimme klingt halt wie seine Stimme. Immernoch.
Dabei erinnert „A Janela“ nicht an „Trail Of Stars“, klingt dann schon eher wie „Swinger 500“, aber das eigentlich auch nicht. Platz zum atmen hat er seinen Liedern gelassen, viel Piano gespielt, aber auch ganz dezent mit Instrumenten und Stilmitteln jenseits von Gitarre, Piano, Bass und Drums gearbeitet. Die sind, wie etwa die göttliche Posaune in „Intrusions“, die Lissaboner Strassenszene aus „Rua Augusta“ oder die zarte Steelgitarre in der Überballade „Other Side Of Night“, aber nur Ausschmückung dieser 12 durchweg erstklassigen Kompositionen.
Es muß was dran sein, das immer was gutes rauskommt, wenn eifrige Songwriter unter psychischem Druck stehen. Kommt im Digifile.

Review

Only available via the Glitterhouse mailorder!After two handful of albums with the Walkabouts and a couple of albums as Chris & Carla, the first real solo album by the songwriter, guitarist and singer has become reality.
The songs was originally recorded for himself as a kind of therapy, so he could deal with various problems. The recordings were done between June 1998 and July 1999 in studios in Portland, Seattle and Lisbon with no participation of other Walkabouts members.
At first Chris didn´t want to release the album, it was too personal. But when he allowed us to listen to it, we convinced him in releasing it as a Mailorder Only CD, because we knew fans of his music would love it.
Sad though, because "A Janela" has the quality that would deserve a regular album release. I can tell no significant differences in musical quality between "Trail of Stars", "Swinger 500" and "A Janela". Each album functions well on his own, but at times I canþt tell which of the three I like best.
Of course Chris doesnþt make any quantum leaps in his music. He has not changed the basics of his song writing in any major way and his voice sounds as warm and familiar as always.
Chris gave his songs room to breathe, the arrangements are neither lush nor sparse, it just feels right. There is plenty of piano, there is a trombone in "Intrusions", you hear a Lisbon street scene in "Rua Augusta" and the delicate steel in the wonderful ballad "Other Side Of Night" – little icings on these 12 first class compositions.
I have a very old theory that songwriters who are under emotional stress are able to create exquisite music (Gram, Gene, Nick, Tim, Townes…), music that has the extra edge. You can add “A Janela” to that list.

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